Hypnose gegen Stress

Stress für sich genommen ist eine ganz natürliche und äußerst wertvolle Einrichtung des menschlichen Organismus. Stress aktiviert uns, setzt Energie frei, bringt uns in Kontakt mit vielen unserer Fähigkeiten. Wir kommen in Bewegung, zum Beispiel, um aus einer Gefahrenzone heraus zu gelangen. Stress als akutes Phänomen ist etwas wirklich Sinnvolles. 

Problematisch wird Stress erst, wenn er übermäßig wird, wenn also eine Aktivierung durch Stress langdauernd oder chronisch wird, wenn die Balance zwischen Aktivierung und Entspannung nicht mehr stimmt, oder wenn es zu einem Überlastungsproblem kommt. Stress wird dann vor allem körperlich wahrgenommen, z.B. durch Herzklopfen, Schwitzen, eventuell durch Übelkeit, Darmprobleme und anderes. Bei Dauerstress erhöht sich zumeist der Blutdruck, das Immunsystem arbeitet schlechter und die Psyche verändert sich. Angstattacken oder Depressionen können die Folge sein. Neurophysiologisch kann man es so sagen: Bei Stress verengt sich unsere Wahrnehmung, wir leben sozusagen nur noch „in der Wirklichkeit des Problems“ und haben dann keinen Zugang mehr zu allen unseren Fähigkeiten. Wir versuchen, die Kontrolle wieder herzustellen und stellen fest, dass uns gerade das nicht gelingt. Wir sind „wie blockiert“. Alles in allem ist Dauerstress nicht nur ein unangenehmes, sondern gleichzeitig ein äußerst ungesundes Phänomen, das ernste Langzeitfolgen haben kann, wenn es nicht behandelt wird. Systemisches Erkunden der individuellen Zusammenhänge und die Arbeit mit Hypnose sind für die Bewältigung von Stress als sehr hilfreich nachgewiesen worden. Die Schulung des Betroffenen in einem effektiven Entspannungsverfahren wie z.B. Selbsthypnose gibt ihm zusätzlich Rüstzeug für die gesunde Bewältigung künftiger Stressphasen.

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